Auf den Besten im Sägemehl wartet «Radish»

Das OK des Thurgauer Kantonalen Schwingfests am 29. April in Lengwil stellt den Siegermuni vor. Es ist ein imposantes Tier.

(FOTO GACCIOLI KREUZLINGEN)

Er ist ein wahres Prachtexemplar. Rund 850 Kilogramm schwer ist Muni «Radish», ein original Schweizer Braunvieh von guter Abstammung und mit ausgezeichneten Noten in der Zucht-Bewertung. Seit das Tier vier Monate alt ist, ist es bei Jürg Hubacher auf dem Gutsbetrieb Ekkharthof zu Hause. Kurz vor dem Tag des Thurgauer Kantonalen Schwingfests in Lengwil, am 29. April, wird der Stier zwei Jahre alt werden. «Er ist toll im Umgang», sagt sein Besitzer. Und ist somit ein perfekter Ehrenpreis für den gekrönten Sieger im Sägemehl. Der Gewinner des Kantonalen wird «Radish» nämlich mit nach Hause nehmen dürfen. Möglich gemacht hat das Theo Fritschi, Inhaber der Fritschi und Griesemer AG in Güttingen. Er ist der Sponsor des Muni und freut sich, dass ein so stolzes Tier als Siegerpreis gefunden werden konnte. Ihm gehört der Dank von Ueli Schild, dem OK-Präsidenten des Schwingfests. Aber er spricht auch dem Züchter von «Radish», Hansruedi Aemisegger aus Illighausen, ein Lob aus. «Es ist toll, dass wir einen so prachtvollen Muni finden konnten. Und erst noch einen aus unserer eigenen Gemeinde.» Übrigens: der Name des Muni bedeutet Rettich. Alle Tiere im Stall von Jürg Hubacher sind nach Pflanzen benannt.

Weitere Lebendpreise
Im Gabentempel des Kantonalen Schwingfestes, wo die Schwinger in der Reihenfolge ihrer Platzierung ihre Belohnung auswählen dürfen, werden noch weitere Lebendpreise für die besten Schwinger bereitstehen: ein Fohlen, gestiftet von der Raiffeisenbank Regio Altnau, ein Rind von der Migros, sowie ein weiteres Rind von Pascal Furrer von der Fufa GmbH in Alterswilen. Für Hans Notz, den Gaben-Chef im Lengwiler Organisationskomitee, steht der Dank an die grosszügigen Sponsoren im Vordergrund. Dank ihnen konnte er einen äusserst attraktiven und wertvollen Gabentempel zusammenstellen.

Helfer gesucht
Die Vorbereitungen für das Kantonale Schwingfest in Lengwil laufen derweil auf Hochtouren. Damit am 29. April für die voraussichtlich rund 180 teilnehmenden Athleten aus dem Thurgau und fünf anderen Kantonen der Nordost-Schweiz sowie die mehreren tausend Besucher alles bereitsteht, sind viele fleissige Hände nötig. Obwohl sich schon zahlreiche Helfer bei Personal-Chef Michèl Honegger gemeldet haben, kann er noch weitere Unterstützung brauchen. Insbe-sondere im Service oder allgemein im Bereich der Festwirtschaft gibt es noch Bedarf. Interessierte sind willkommen und können sich gerne melden, mit ihren Kontaktangaben per Mail an michel.honegger@lengwil2018.ch

Ticket-Hotline
Eintrittskarten für das Kantonale Schwingfest sind neben der Tageskasse auch im Vorverkauf erhältlich. Die Ticket-Hotline unter der Nr. 077 485 32 99 ist zum ersten Mal offen am Mittwoch, 14. Februar zwischen 20.15 und 21.30 Uhr. Ebenso wie am 28. Februar zu derselben Zeit. Weitere Daten werden auf der Homepage www.lengwil2018.ch zu finden sein.
(ubr)

Bildlegende: Muni «Radish» mit seinem Besitzer Jürg Hubacher vom Gutsbetrieb Ekkharthof, Sponsor Theo Fritschi von der Fritschi + Griesemer AG, Güttingen, Hans Notz, Verantwortlicher für den Gabentempel beim Schwingfest Lengwil, Züchter Hansruedi Aemisegger aus Illighausen und OK-Präsident Ueli Schild. (v.l.n.r.) Bild: Mario Gaccioli.

Ein Festgelände entsteht

Damit die Schwinger am Thurgauer Kantonalen am 29. April in Lengwil nicht auf der Wiese kämpfen müssen, braucht es Sägemehlringe. Dafür und für unzählige andere Infrastrukturen ist im OK Kay Nessensohn zuständig. Der Bauchef schaut dafür, dass alles zur rechten Zeit am rechten Ort steht.


Für das Kantonale Schwingfest wird eine grosse Infrastruktur aus dem Boden gestampft. Was gehört d
a alles dazu und was ist die grösste Herausforderung?
Für die Errichtung unseres Festgeländes bauen wir Tribünen auf und erstellen mehrere Zelte. Wir benötigen WC-Anlagen, Umzäunungen, Wasser- und Stromleitungen, eine Beschallung des Areals, Räume für die Medienvertreter, den Speaker und das Rechnungsbüro. Und natürlich muss der wichtigste Teil eingerichtet werden: der Schwingplatz. Die grösste Herausforderung dabei ist die Koordination der Lieferungen und des Auf- und Abbaus. Wir müssen einschätzen und planen wie viele Helfer wir brauchen. Hierbei bin ich auch meinen Stellvertretern Fabio Keller und Daniel Sutter dankbar für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Wie viele Zuschauer finden Platz auf den Tribünen?
Wir haben zwei Tribünen, wobei die Grössere ein Fassungsvermögen von 835 und die kleine Tribüne Platz für 370 Personen bietet.
Natürlich gibt es aber noch andere Besucherplätze.

Was passiert, wenn es regnet?
Je nach Wetterprognose müssen vielleicht ein paar kleinere Punkte angepasst werden. Ansonsten sollte Regen kein Problem sein. Festes Schuhwerk oder Gummistiefel und Regen-schutz sind für die Besucher dann aber sicherlich zu empfehlen.
Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?
Da ich auch schon einige Zeit im TV Oberhofen-Illighausen aktives Mitglied bin, wollte ich mich auch einmal für ein Projekt engagieren. Die Aufgabe als Bauchef bereitet mir Freude.
(ubr)

 

Der Mann mit dem Geldköfferli

Am Kantonalen Schwingfest am 29. April wird auch viel Geld umgesetzt. Roman Soppelsa ist im OK für die Finanzen zuständig. Er schaut dafür, dass die Eintritte einkassiert werden, bezahlt die Rechnungen, organisiert das Bargeld für die Stände und noch vieles mehr.

Was muss der Finanzchef alles organisieren und planen?
Ich erstelle zusammen mit den OK-Mitgliedern das Budget. Ich mache die Buchhaltung, zahle laufend die Rechnungen und leite die Sponsoring- und Gabeneingänge an die Marke-tingverantwortliche zur Kontrolle weiter. Im Vorfeld muss ich den Bargeldbedarf mit dem Festwirt ermitteln, damit das Wechselgeld am Schwingfest nicht ausgeht. Dieses bestelle ich bei der Raiffeisenbank Regio Altnau. Das «Geldköfferli» bekommen wir dann von der Bank, zur «freien» Verfügung. Am Festtag bin ich mit meinen Helfern für das Einkassieren der Eintritte und die Ausgaben der Zutrittsbändel zuständig. Daneben müssen die Verkaufsstände und die Festwirtschaft mit Bargeld versorgt werden. Zusätzlich betreibe ich zusammen mit der Verbandsverantwortlichen Petra Tschanz das Rechnungsbüro, damit das Einteilungsgericht den Überblick behält und die richtigen zwei Schwinger für den Schlussgang aufbietet.

Was braucht es, damit das Schwingfest aus finanzieller Sicht ein Erfolg wird?
Das Kantonale Schwingfest ist für unseren Verein eine grosse finanzielle Herausforderung. Nur dank der grosszügigen Unterstützung der Gabenspender und der Sponsoren ist es möglich, dass alle Kosten gedeckt werden und die Helfer entschädigt werden können. Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter am Schwingfest, sodass viele Schwingfreunde und Zuschauer am 29. April nach Lengwil kommen.

Was sind die teuersten Posten, wenn man ein Schwingfest auf die Beine stellt?
Wir rechnen mit 3000 Zuschauern und erstellen dafür die entsprechende Infrastruktur. Dabei sind die Tribünen und die Festzelte die teuersten Posten.

Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?
Wir haben mit dem Turnverein schon viele Anlässe organisiert und immer waren die Mitglieder mit vollem Einsatz dabei. Das motiviert und treibt mich an, meinen Beitrag im OK zu leisten. (ubr)

 

Von der Bratwurst bis zum Fest-Bankett

Ohne Mampf kein Kampf, heisst es im Militär. Bei den Schwingern gilt dasselbe. Aber nicht nur die Athleten am Kantonalen Schwingfest am 29. April in Lengwil wollen gut verpflegt sein, auch die vielen Besucher bringen Hunger und Durst mit. Damit niemand zu kurz kommt und alle auf Platz nach Wunsch verköstigt werden, ist Festwirt Joel Näpflin bereits eifrig mit den Vorberei-tungen beschäftigt. Das Schälen der Kartoffeln wird er wahrscheinlich noch weiter delegieren, zu Organisieren gibt es jedoch tausend andere Dinge.

Am Schwingfest werden mehrere Tausend Besucher erwartet. Wie werden die alle ver-pflegt?
Es gibt verschiedene Angebote. Zum einen können sich die Besucher über den Mittag ein 2-Gang Menü im
Bankettzelt servieren lassen. Im grossen Festzelt, welches über 1500 Personen fasst, steht die ganze Zeit eine leistungsfähige Küche mit einem Service-Team für die Besucher bereit, um diese zu verköstigen. Neben dem allseits beliebten Steak mit Pommes, steht auch ein Pasta Gericht oder ein Salat zur Auswahl. Damit die Wege nicht zu gross sind und man die Paarungen im Sägemehl nicht verpasst, stehen auch Verpflegungsstände direkt in der Schwing-Arena zur Verfügung.

Welche Aufgabe gibt Dir dabei die grösste Herausforderung?
Während der Vorbereitungsphase ist das Planen und Organisieren der Schnittstelle Festküche und Service die grosse Herausforderung. Die Wege vom Grill bis auf den Teller sollen möglichst kurz sein und das Essen noch heiss beim Besucher ankommen. Ein weiterer Aspekt ist das Wetter: Ende April kann es kalt und nass oder auch schon sommerlich warm sein. Das Wetter hat einen direkten Einfluss auf das Konsumverhalten der Gäste. Erfahrungswerte in dieser Größenordnung habe ich noch keine gesammelt. Wir werden uns für jede Wetterlage optimal vorbereiten, damit wir einen möglichst reibungslosen Ablauf der Verpflegung gewährleisten kön-nen.

Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?
Da ich in Oberhofen aufgewachsen und aktiver Turner bin, engagiere ich mich sehr gerne für diesen Grossanlass bei uns im Dorf und für unseren Verein. Unsere Gemeinde als Durchführungsort des Schwingfests ist eine einmalige Sache. Ein Grund mehr, mit unserm OK-Team einen unvergesslichen Anlass für die Schwinger, die Besucher und für uns auf die Beine zu stellen.
(ubr)

Treffen der Delegierten des Kantonalen Schwingerverbandes

Knapp fünf Monate vor dem Kantonalen Schwingfest findet an dessen Austragungsort die Delegiertenversammlung des Thurgauer Kantonalen Schwingerverbandes statt. Über hundert Vertreter aus allen Teil

Gruppenbild OK Schwingfest Lengwil 2018 (FOTO GACCIOLI KREUZLINGEN)

verbänden treffen sich am kommenden Sonntagnachmittag, 26. November in der Turnhalle in Lengwil für die Besprechung der anfallenden Geschäfte, die Jahresberichte und Ehrungen. Nach der Begrüssung durch die Gemeinde und den Präsidenten Walter Hegner folgen die Traktanden. Unter anderem wird das OK des Kantonalen Schwingfest in Lengwil vom 29. April 2018 über den Stand der Vorbereitungen berichten und das Fest vorstellen. Ebenso wird der Festort für das Jahr 2019 festgelegt werden. Traditionell treffen sich die Ehrenmitglier des Thurgauer Kantonalen Schwingerverbandes zuvor zum gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Sonne in Lengwil.

Die gute Seele im OK

Das Kantonale Schwingfest in Lengwil rückt immer näher. Nicht einmal mehr ein halbes Jahr dauert es bis zum grossen Tag am 29. April 2018. Das Organisationskomitee befindet sich jetzt in der entscheidenden Phase der Vorbereitung. Es schliesst Verträge und setzt nach und nach die Planungen fest. Dabei fällt einiges an administrativen Tätigkeiten an und es gibt auch immer Dinge, für die auf den ersten Blick niemand zuständig ist. Das alles in geordneten Bahnen ver-läuft, dafür sorgt Christine Gaccioli. Sie managt das Sekretariat des Grossanlasses.

Du führst das Sekretariat des Schwingfest-OK. Was gibt es da alles zu tun für Dich?
Ich lege wichtige Dokumente bei mir ab, schreibe jeweils an den OK-Sitzungen das Protokoll, sowie wenn Anfragen kommen, leite ich sie weiter an das zuständige Ressort. Aber auch wenn Aufgaben anstehen, die man keinem Ressort so richtig zuteilen kann, erledige ich das. Ein wenig wie das Mami für alles.

Welche Aufgabe ist dabei die grösste Herausforderung?
Nach den OK Sitzungen jeweils innert kurzer Zeit das Protokoll fertig zu erstellen und dabei darauf zu achten, dass keine wichtigen Details verloren gehen. Gewünscht wird jeweils das Protokoll nach einer Sitzung innert zwei bis drei Tagen. Zudem muss ich die Homepage führen und aktuell halten.

Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?
Ich interessiere mich für den Schwingsport und gehe auch regelmässig an Schwingfeste. Dies vor allem da mein Mann noch aktiv schwingt. Dabei gefällt mir die Atmosphäre am Schwingfest und das Familiäre unter den Schwingern und Schwingerfreunden sehr. Als ich angefragt wurde, habe ich gedacht, dass es doch eine schöne Sache ist, selbst auch mal dabei zu sein, bei der Organisation eines Schwingfestes. (ubr)

Das Schwingfest auf allen Kanälen

Ein Fest für alle soll das Kantonale Schwingfest am 29. April 2018 werden. Im Organisationskomitee ist Marc Azzali zuständig, dass möglichst viele Besucher angelockt werden. Er kümmert sich um die Werbung für den Grossanlass und ist auch für die Gestaltung des Festführers verantwortlich.

Wie gehst Du vor, um das Kantonale Schwingfest Lengwil bekannt zu machen?

Wir versuchen auf möglichst vielen verschiedenen Kanälen auf das Schwingfest aufmerksam zu machen. Dabei setzten wir auf Werbung in den Zeitungen oder auf der Strasse. Zum Beispiel mit Plakaten oder Heckscheiben-Aufklebern auf unseren Autos. Aber wir werden auch Flyer verteilen bei Veranstaltungen. Das Ziel ist, dass man unser Fest in der Region wahrnimmt und wir möglichst viele Schwingfans erreichen.

Worauf muss man dabei Acht geben?

Ein wichtiger Punkt ist sicher, dass wir unsere Sponsoren dabei gut präsentieren können. Sie unterstützen uns sehr beim Schwingfest, ohne sie könnten wir es gar nicht durchführen. Entsprechend sollen sie auch ihren Platz erhalten in unserer Kommunikation.

Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?

Ich bin angefragt worden, weil ich Erfahrung habe bei der Organisation von Veranstaltungen und Events. Und ich helfe gerne mit, denn das Kantonale Schwingfest ist sicher eine gute Sache für Lengwil und für alle Schwingfreunde. Der Schwingsport ist jedoch auch Neuland für mich. Das macht die Aufgabe interessant und spannend.

Das mediale Echo des Schwingfests

Das Kantonale Schwingfest am 29. April wird ein Grossanlass, der natürlich auch in den Medien ein grosses Echo finden wird. Fachmagazine, Tages- und Wochenzeitungen sowie Radio und Fernsehen berichten im Vorfeld, während des Festes und im Nachgang über das Wirken der Bösen im Lengwiler Sägemehl. Im OK ist Urs Brüschweiler für die Medienarbeit zuständig. Er ist verantwortlich, dass die Journalisten und Redaktoren mit wichtigen Informationen und spannenden Geschichten rund um das Thurgauer Kantonale Schwingfest 2018 beliefert werden.

Was sind die Aufgaben des Medien-Verantwortlichen beim Kantonalen Schwingfest?

Es geht hauptsächlich darum, dass unser Fest in der Öffentlichkeit bekannt und gut aufgenommen wird. Ich versuche in guter Zusammenarbeit mit verschiedenen Medien wichtige Informationen und interessante Geschichten rund um das Lengwiler Kantonale zu verbreiten. Entweder indem ich selber Berichte schreibe oder den Journalisten Auskünfte anbiete, zum Beispiel mit dem Organisieren einer Pressekonferenz im Vorfeld. Das Ganze läuft in enger Absprache mit dem Kantonalen Schwingerverband, welcher im Bereich der Medienarbeit auch einige Aufgaben selber übernimmt.

Was sind denn die spannenden Geschichten?

Im Vorfeld eines Schwingfestes steht zum Beispiel immer der Sieger-Muni im Zentrum des Interesses, oder wie der Gabentempel bestückt ist. Das Fest selber bietet mit dem sportlichen Teil, den vielen Besuchern und dem Rahmenprogramm sowieso genug zu erzählen. Die lokale Bevölkerung möchte wissen, was mit dem Fest auf sie zukommt und wie sie sich allenfalls beteiligen kann. Aber die Menschen, die das Schwingfest auf die Beine stellen, haben aus ihrer Arbeit eigentlich immer etwas Spannendes zu berichten.

Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?

Da ich bei als Redaktor bei der Thurgauer Zeitung arbeite, ist mir Medienarbeit natürlich nicht ganz fern. Das führte schon dazu, dass ich dieselbe Aufgabe 2013 beim Kantonalen in Güttingen übernommen hatte. Da ich mich zudem mit OKs und Turnvereinen ganz gut auskenne und den speziellen Groove eines Schwingfestes mag, habe ich die Anfrage aus Lengwil gerne angenommen.

Ein Job am Schwingfest

Das Kantonale Schwingfest am 29. April in Lengwil wird ein Grossanlass. Um ihn gut über die Bühne zu bringen, benötigt das OK Hunderte helfender Hände. Besonders arbeitsintensiv wird die Bewirtung der Gäste und natürlich der Aufbau und die Instandhaltung der Fest-Infrastruktur. Michel Honegger sucht die fleissigen Helfer und koordiniert die Einsätze.

Kannst du schon abschätzen, wie viele Helfer Du am Kantonalen Schwingfest brauchen wirst?

Ich schätze, dass für den Anlass gegen 400 Helfer im Einsatz stehen, welche gegen 3500 Stunden leisten werden. Mündliche Rückmeldungen der einzelnen Vereine wie auch von Privaten sind bereits eingetroffen. Es hat immer noch diverse offene Posten welche besetzt werden müssen.

Was gibt es denn alles für Aufgaben zu übernehmen?

Beginnen wird das Ganze mit dem Aufbau welcher bereits am 18. oder 19. April 2018 beginnen wird. Am Schwingfest selbst wird ein grosser Brocken die Festwirtschaft sein. Ob an der Friteuse, am Grill oder im Service und natürlich auch die WC- und Güseltour. Es hat sicher für jeden, der sich zum Helfen bereit erklärt, einen Job.

Wer kann sich wo melden, wenn er auch beim Fest mitanpacken will?

Einerseits als Mitglied eines Vereins oder als Privatperson über das Helfer-Meldeformular auf der Homepage sobald diese aufgeschaltet ist. Oder mit den Kontakt Angaben per Mail an
michel.honegger@lengwil2018.ch

Die Helfer werden mit einem T-Shirt, Verpflegungsbons und dem Zutritt zur Arena entschädigt. Im Weiteren planen wir ein grosses Helferfest.

Der Gabentempel füllt sich

Hier holen sich die Bösen nach dem Fest ihre verdiente Belohnung. Im Gabentempel können die Schwinger nach getaner Arbeit, je nach Platzierung einen Preis aussuchen. So natürlich auch beim Kantonalen in Lengwil, am 29. April 2018. Einen solchen Gabentempel zu organisieren und zusammenzutragen braucht Erfahrung und es steckt auch viel Arbeit dahinter. Im Lengwiler OK kümmert sich Hans Notz um diese wichtige Aufgabe.

Wie geht man vor, wenn man einen Gabentempel für ein Kantonales Schwingfest zusammentragen will?

Die Gaben werden in erster Linie durch ein Gabenkomitee gesucht, bestehend aus circa fünf bis sechs Personen. Wir versenden Briefe, knüpfen Kontakte und fragen Schwingfans, Freund und Bekannte an. Es gibt auch vermehrt Firmen oder Privatpersonen, die anfragen, ob sie etwas geben dürfen. Wir Schwinger dürfen uns aktuell sehr glücklich schätzen, dass unser Sport immer noch sehr beliebt ist in der Schweiz. Das macht auch das Suchen von Naturalgaben für den Gabentempel leichter.

Welche Arten von Preisen sind gesucht?

Ein Gabentempel besteht heutzutage aus traditionellen Dingen wie Glocken, Treicheln, Stabellen, aber auch aus Geräten für den Haushalt, den Garten oder für den alltäglichen Bedarf. Auch Gutscheine sind sehr beliebt.

Es werden rund 160 Schwinger teilnehmen am Kantonalen in Lengwil. Und jeder bekommt eine Gabe mit nach Hause. Der Gesamtwert des Gabentempels wird sich voraussichtlich auf etwa 60 000 Franken belaufen.

Gibt es in Lengwil auch Lebendpreise?

Natürlich gibt es in Lengwil auch Lebendpreise zu gewinnen, die gehören in jeden Gabentempel an einem grösseren Schwingfest. Der Sieger wird den obligatorischen Muni erhalten. Mein Ziel ist es, dass wir auch noch drei bis vier andere Tiere präsentieren können, ein Rind, ein Kalb oder ein Fohlen.

Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?

Ich war selber Aktivschwinger. Nach meinem Rücktritt am Kantonalen Schwingfest in Zihlschlacht dieses Jahr möchte ich dem Schwingsport auch etwas zurückgeben. Zudem bin ich seit fünf Jahren Präsident des Schwingerverband Bodensee & Rhein. Das Kantonale in Lengwil findet in unserem Verbandsgebiet statt. Deshalb war für mich klar, dass ich in diesem motivierten Ok nicht fehlen möchte.

Post vom Schwingfest

In diesen Wochen und Monaten verschickt das OK sehr viele Briefe und zahlreiche Anfragen werden gestartet. Für das Kantonale Schwingfest vom 29. April 2018 in Lengwil hat nämlich die Suche nach Sponsoren und Unterstützern begonnen. Um einen solchen Grossanlass mit aufwendiger Infrastruktur auf die Beine stellen zu können, benötigen die Organisatoren neben tatkräftigem und ehrenamtlichem Einsatz, natürlich auch eine finanzielle und materielle Basis, auf der sie aufbauen können. Die Möglichkeiten, als Supporter Teil dieses einzigartigen Anlasses zu werden sind vielfältig. Im Lengwiler OK hält Isabelle Kübler den Kontakt zu den Sponsoren. Im folgenden Kurz-Interview berichtet sie über ihre Aufgaben.

Welche Aufgaben gibt es in Deinem Ressort zu bewältigen und worauf musst du dabei Acht geben?

Meine Hauptaufgabe ist das Finden von Sponsoren, die das Kantonale Schwingfest finanziell unterstützen möchten. Denn nur mit ihnen ist das Durchführen eines solchen Anlasses möglich. Die besondere Herausforderung liegt darin, alle Anfragen zu koordinieren und die Sponsoren gut zu betreuen.

Was ist Deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?

Mich motivieren mehrere Dinge. Ich kann Teil einer traditionsreichen Schweizer Sportveranstaltung sein. Ich kann Erfahrungen sammeln als Sponsoring-Verantwortliche. Man kommt mit vielen interessanten Leuten in Kontakt und wir stellen mit einem tollen OK ein tolles Fest auf die Beine.

 Was braucht es, damit es für dich ein gelungener Anlass wird?

Viele begeisterte und zufriedene Schwingsport-Freunde, die Dank unserem Einsatz einen unvergesslichen Tag in Lengwil erleben und am Abend mit den Worten: „Das isch ä tolls und glunges Fescht gsi“ nach Hause gehen!

Noch 338 Tage bis zum Schwingfest

Am 29. April 2018 findet in Lengwil das Thurgauer Kantonale Schwingfest statt. Mit positiven Eindrücken aus Zihlschlacht, wo vor vier Wochen das letzte Fest ausgetragen wurde, startet das OK des Turnvereins Oberhofen-Illighausen nun in die entscheidende Vorbereitungsphase. Die Motivation ist gross, die Aufgaben sind zahlreich: Der Festplatz und die Infrastruktur werden definiert. Der Ablauf des Wochenendes wird geplant. Die Personal-Rekrutierung wird in Angriff genommen, denn es werden mehrere hundert Helfer benötigt. Und natürlich versucht das OK auch möglichst viele Unterstützer, Sponsoren und Spender für einen reichen Gabentempel zu finden. Denn selbstverständlich wird auch der Sieger des Lengwiler Schwingfests einen Muni mit nach Hause nehmen dürfen. Das OK, bestehend aus Ueli Schild (Präsident), Benjamin Gaccioli (Vize), Isabelle Kübler (Sponsoring), Hans Notz (Gaben), Michèl Honegger (Personal), Marc Azzali (Festführer/Werbung), Urs Brüschweiler (Medien), Christine Gaccioli (Sekretariat), Joel Näpflin (Festwirt), Kay Nessensohn (Infrastruktur), Roman Soppelsa (Finanzen), Christoph Zürcher (Unterhaltung/Sicherheit/Verkehr) und Sepp Notz (Festakt/Ehrengäste/Schwingerverband), möchte der Bevölkerung an dieser Stelle, jeweils einmal im Monat, über den aktuellen Stand berichten, sowie die Macher des Festes und ihre Aufgaben vorstellen. Den Anfang macht der «Erfinder» des Lengwiler Kantonalen, Benjamin Gaccioli.

Welche Aufgaben gibt es in Deinem Ressort zu bewältigen und worauf musst du dabei Acht geben?Ich unterstütze unseren OK-Präsident Ueli Schild und ich helfe den anderen Ressorts bei diversen Vorbereitungen. Dabei ist die Idee, das Schwingfestes in Lengwil durchzuführen, «auf meinem Mist gewachsen». Ich habe das OK aufgegleist, damit wir uns im letzten Jahr an der Delegiertenversammlung des Thurgauer Kantonalen Schwingverbandes dafür bewerben konnten. Die Herausforderung für mich als aktiven Schwinger im Schwingklub Bodensee + Rhein ist es, die Interessen des Schwingsports mit den Interessen der Turner als Präsident des STV Oberhofen-Illighausen unter einen Hut zu bringen.

Was ist Deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren? Ich bin ein Schwinger-Fan und denke das Lengwil der ideale Platz ist für das grosse Fest, damit wieder einmal ein Thurgauer Schwinger das Thurgauer Kantonale Schwingfest gewinnt. Was braucht es, damit es für dich ein gelungener Anlass wird? Wenn am Abend das OK, die Helfer, die Festbesucher und die Schwinger mit fröhlichen und lachenden Gesichtern nach Hause gehen und das Schwingfest Lengwil in guter Erinnerung bleibt, dann haben wir unseren Job gut gemacht. (ubr)