Damit die Schwinger am Thurgauer Kantonalen am 29. April in Lengwil nicht auf der Wiese kämpfen müssen, braucht es Sägemehlringe. Dafür und für unzählige andere Infrastrukturen ist im OK Kay Nessensohn zuständig. Der Bauchef schaut dafür, dass alles zur rechten Zeit am rechten Ort steht.

Für das Kantonale Schwingfest wird eine grosse Infrastruktur aus dem Boden gestampft. Was gehört da alles dazu und was ist die grösste Herausforderung?
Für die Errichtung unseres Festgeländes bauen wir Tribünen auf und erstellen mehrere Zelte. Wir benötigen WC-Anlagen, Umzäunungen, Wasser- und Stromleitungen, eine Beschallung des Areals, Räume für die Medienvertreter, den Speaker und das Rechnungsbüro. Und natürlich muss der wichtigste Teil eingerichtet werden: der Schwingplatz. Die grösste Herausforderung dabei ist die Koordination der Lieferungen und des Auf- und Abbaus. Wir müssen einschätzen und planen wie viele Helfer wir brauchen. Hierbei bin ich auch meinen Stellvertretern Fabio Keller und Daniel Sutter dankbar für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Wie viele Zuschauer finden Platz auf den Tribünen?
Wir haben zwei Tribünen, wobei die Grössere ein Fassungsvermögen von 835 und die kleine Tribüne Platz für 370 Personen bietet.
Natürlich gibt es aber noch andere Besucherplätze.

Was passiert, wenn es regnet?
Je nach Wetterprognose müssen vielleicht ein paar kleinere Punkte angepasst werden. Ansonsten sollte Regen kein Problem sein. Festes Schuhwerk oder Gummistiefel und Regen-schutz sind für die Besucher dann aber sicherlich zu empfehlen.
Was ist deine Motivation, Dich für das Schwingfest in Lengwil zu engagieren?
Da ich auch schon einige Zeit im TV Oberhofen-Illighausen aktives Mitglied bin, wollte ich mich auch einmal für ein Projekt engagieren. Die Aufgabe als Bauchef bereitet mir Freude.
(ubr)